Das Foto von David Ben Gurion beim Kopfstand am Strand von Herzliya genießt in Israel Kultstatus. Überraschend wenig bekannt dagegen ist Paul Goldman, der Schöpfer dieser - und anderer - Ikonen der Gründerjahre des Staates Israel. Paul Goldman wurde 1900 in Budapest geboren. Er dokumentierte zwischen 1943 und 1961 den im Entstehen begriffenen jungen Staat Israel und schuf Bilder, die heute Teil des visuellen Gedächtnisses Israels sind. Als Goldman im Jahr 1986 starb, geriet sein Werk in Vergessenheit.
Bestand von rund 40.000 Negativen
Im Jahr 1998 begab sich David Rubinger, 1924 in Wien geboren, auf die Suche nach dem verlorenen Nachlass seines älteren Kollegen und wurde auf dem Dachboden der Tochter Paul Goldmans in einem kleinen Vorort von Tel Aviv fündig. Dank Rubingers Initiative und dem ideellen und finanziellen Engagement des Sammlers Spencer M. Partrich konnte der wertvolle Bestand von rund 40.000 Negativen archiviert und durch einen Katalog und eine Ausstellungsserie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Ausstellungseröffnung
Mittwoch, 12.03.2008, 19:30 Uhr
Eintritt frei, Einlass nur mit Personalausweis
Besuch der Ausstellungseröffnung nur nach Voranmeldung möglich:
presse@freundeskreis-wbh.de
Fax: 030-259 93 788
Begrüßung
Andrea Nahles MdB, stellvertretende Parteivorsitzende der SPD
Einführungen
Dr. Roland Schmidt, Geschäftsführen-
des Vorstandsmitglied der Friedrich-Ebert-Stiftung
Dr. Alexandra Nocke, Kulturwissen-
schaftlerin, im Gespräch mit
David Rubinger, Fotograf
Dauer der Ausstellung
13. März bis 20. April 2008
Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag, 12 bis 18 Uhr
Ostermontag, 24. März, von 12 bis 18 Uhr geöffnet
Eintritt frei, Personalausweis erforderlich
Veranstalter
Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V.
Friedrich-Ebert-Stiftung
Technische Unterstützung
Verwaltungsgesellschaft Bürohaus Berlin mbH