Willy-Brandt-Haus

Fotoausstellung: 11.11.2009 - 15.01.2010

Martin Roemers "Relikte des Kalten Krieges"

Der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V. präsentiert die Fotoausstellung "Relikte des Kalten Krieges" des Fotografen Martin Roemers. Der Kalte Krieg ist vorbei - doch seine Zeichen gibt es noch. Vierzig Jahre lang teilte der Eiserne Vorhang die Länder Europas in Ost und West, wurden Atombunker errichtet, Waffenarsenale angelegt, probte man den Ernstfall.
 
Bunker in der Ostsee, Lettland; © Martin Roemers
Bunker in der Ostsee, Lettland; © Martin RoemersBild vergrößern  
Der niederländische Dokumentarfotograf Martin Roemers hat sich auf die Spurensuche nach der Zeit des Kalten Krieges begeben. Über zehn Jahre unternahm er Reisen durch die einstigen Feindesländer diesseits und jenseits der Linie: durch Ost- und Westdeutschland, durch Großbritannien, Belgien und die Niederlande, durch Polen, die Ukraine und andere Ostblockstaaten.

Er stieg in unterirdische Tunnel, fotografierte verlassene Schaltzentralen, ehemalige Kasernen, abgewrackte Panzer, zerstörte Statuen. In seinen Bildern wird die Ära von Feindschaft, Abschreckungspolitik und Wettrüsten auf nachhaltige Weise lebendig - auch als Mahnung für eine Zukunft des Friedens.
 
© Martin Roemers
© Martin RoemersBild vergrößern  

Der Fotograf
Martin Roemers (*1962) lebt als freischaffender Fotograf in den Niederlanden. Seine Fotografien wurden in internationalen Magazinen und Zeitungen unter anderem im "National Geographic", "The New York Times", im "Spiegel" und der "Zeit" veröffentlicht. 2006 erhielt er den World Press Award. 2007 erschien sein Buch "Trabant. Die letzten Tage der Produktion".

 

Katalog
Martin Roemers "Relics of the Cold War"
Verlag Hatje Cantz, 2009, Englisch,
ISBN 978-3-7757-2534-7, Euro 35,00

"Helldunkel. Fotografien aus Deutschland"
Parallel zur Ausstellung "Relikte des Kalten Krieges" wird die Fotoausstellung von Barbara Klemm "Helldunkel. Fotografien aus Deutschland" eröffnet. Ihre Arbeiten aus vierzig Jahren (1968-2008) geben Zeugnis der historischen Entwicklung und der Gegenwart in einem jahrzehntelang geteilten Land. Die Fotografien vom Mauerfall und der Wiedervereinigung sind ein dramatischer Höhepunkt, der sich in früheren Bildern ankündigt und dessen Folgen Barbara Klemm seither genau beobachtet.

Mit freundlicher Unterstützung:

 
 
 

Weitere Informationen

Ausstellungseröffnung
Dienstag, 10. November 2009,
19:30 Uhr

Begrüßung
Gisela Kayser, Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V.

Grußwort
Elke aus dem Moore, Leiterin der Abteilung Kunst des Instituts für Auslandsbeziehungen e.V., Stuttgart

Reden
Matthias Flügge, Kunsthistoriker
Egon Bahr, Bundesminister für besondere Aufgaben
unter Willy Brandt

Die Fotografen Barbara Klemm und Martin Roemers sind anwesend.

Dauer der Ausstellung
11. November 2009 bis 15. Januar 2010

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag, 12 bis 18 Uhr;
Am 24., 25., 31. Dezember 2009 und 01. Januar 2010 geschlossen.

Eintritt frei, gültiger Personalausweis erforderlich.

Veranstalter
Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V.

Mit freundlicher Unterstützung
Botschaft des Königreichs der Niederlande
Generali Versicherungen

Technische Unterstützung
Verwaltungsgesellschaft Bürohaus Berlin mbH

© Verwaltungsgesellschaft Bürohaus Berlin
Technik und Redaktion: Exozet Berlin GmbH