Ursula Engelen-Kefer, geboren am 20. Juni 1943, ist eine der ersten Frauen, die eine Spitzenposition im Wirtschaftsleben errangen. Die Volkswirtin arbeitete als freie Journalistin in den USA und später als Arbeitsmarktexpertin - zunächst im wissenschaftlichen, dann im politischen Bereich bei den Gewerkschaften.
Die Mutter von zwei Kindern macht eine steile Karriere als Mitglied in internationalen Gremien. 13 Jahre gehörte sie dem Parteivorstand der SPD an. Sie wurde Vizepräsidentin der Bundesanstalt für Arbeit und stellvertretende DGB-Vorsitzende und blieb doch stets eine Einzelkämpferin in einer von Männern beherrschten Welt. Beherzt, ausdauernd und mit diplomatischem Geschick setzte sie sich für Arbeitnehmer und Arbeitslose ein. Vorausschauend und couragiert kritisierte sie schon früh die Folgen des Sozialabbaus. Bis heute ist Ursula Engelen-Kefer eine Kämpferin und ein Beispiel für die Emanzipation der Frauen.
Buchvorstellung und Diskussion
Freitag, 15. Januar 2010, 19.30 Uhr, Eintritt frei, Personalausweis erforderlich
Einführung
Inge Wettig-Danielmeier, Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V.
Grußwort
Jürgen Horbach, Geschäftsführer Fackelträger Verlag
Diskussion
"Mit Macht in Niedriglohn und Verarmung - Ohnmacht der Gegenwehr": Ursula Engelen-Kefer, Autorin und ehemalige stellvertretende Vorsitzende des DGB im Gespräch mit Hans-Olaf Henkel, dem ehemaligen Vorsitzenden des BDI.
Moderation
Prof. Rainer Burchardt, Redakteur und Dozent an der FH Kiel
Veranstalter
Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V., Fackelträger Verlag
Technische Unterstützung
Verwaltungsgesellschaft Bürohaus Berlin mbH