© Hermann Glöckner
Nach der Klassischen Moderne und den Werken der zeitgenössischen Kunst präsentiert der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V. in diesem Jahr unter dem Titel "Kunst und Künstler der DDR" Arbeiten von über 60 Künstlern aus der ehemaligen DDR, darunter Karl-Heinz Adler, Carlfriedrich Claus, Michael Morgner, Hermann Glöckner, Hans-Hendrik Grimmling, Ralf Kerbach, Willy Wolff und viele andere. Viele Künstlergruppen und Themen können nur andeutungsweise behandelt werden. Trotzdem zeigt die Auswahl, dass insbesondere nicht staatskonforme Kunst und Künstler aus der DDR eine wichtige Position innerhalb unserer Sammlung einnehmen.
© Wolfgang Smy
Bezug zur DDR
Alle ausgestellten Künstler verbindet, dass sie in der DDR geboren
beziehungsweise sozialisiert worden sind. Nur wenige Künstler der frühen
Jahre sind freiwillig und bewusst in die DDR gezogen, der mehrheitliche
Teil wurde dort geboren und ist – oft aufgrund familiärer Beziehungen –
dort geblieben. Eine Gemeinsamkeit dieser Kunst ist die stetige
Auseinandersetzung mit der Kulturpolitik eines diktatorischen Staates,
der latente Konflikt zwischen dem eigenen Ausdruck und der geforderten
Ansicht.
Breites Spektrum an Künstlern und Themen
Die Sammlung im Willy-Brandt-Haus besteht aktuell aus fast 3.000
Arbeiten, die sowohl in der SPD-Zentrale in Berlin aber auch an vierzig
weiteren Standorten in Deutschland präsent sind.
Mit Werken von 1896 bis heute umfasst sie ein breites Spektrum an
Künstlern und Themen. Die Ausstellung "Kunst und Künstler der DDR. Werke
aus der Sammlung im Willy-Brandt-Haus" möchte den Betrachtungen der
letzten Jahre jetzt einen weiteren Aspekt hinzufügen.
Kunst am Mittag
Werkbetrachtungen in der Ausstellung
Kunst und Künstler der DDR
Werke aus der Sammlung im Willy-Brandt-Haus
Jeden Sonntag, 13.00 Uhr, ohne Voranmeldung