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Das historische Vorbild

Die SPD kann als einzige der Traditions-Parteien auf eine Berliner Historie zurückblicken. Von 1914 bis 1933 lautete die Adresse des Parteivorstands „Lindenstraße 3, Berlin-Kreuzberg".

In dem weitläufigen Komplex waren der Parteivorstand, die Parteischule und die parteieigenen Betriebe untergebracht. Die zusätzliche Mischung durch die Vermietung einzelner Büros und Etagen machte den „Lindenhof" zu einem vielbesuchten Dienstleistungszentrum.

Nachdem die Nationalsozialisten das Gebäude 1933 besetzt und später enteignet hatten, wurde es im Krieg so stark verwüstet, dass es 1962 abgerissen werden musste. Der SPD-Vorstand hatte bereits 1950 sein neues Domizil in der Bundeshauptstadt Bonn bezogen.

Historie: Die SPD-Parteizentralen
SPD.de Parteizentralen

Keine Parteiburg, sondern ein offenes Haus

Das Willy-Brandt-Haus steht wie sein historisches Vorbild in Berlin-Kreuzberg. © Martin Hospach
Das Willy-Brandt-Haus steht wie sein historisches Vorbild in Berlin-Kreuzberg. © Martin Hospach

SPD-Parteizentrale

Vier Jahre nach dem Fall der Mauer, drei Jahre nach der wiedergewonnenen Einheit Deutschlands wurde am 9. November 1993 der Grundstein für das neue Parteihaus in Berlin gelegt. Zum zweiten Mal in ihrer Geschichte errichtete die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) damit ihre Zentrale für den Parteivorstand in Berlin.

Mit dem Willy-Brandt-Haus will die SPD einen Beitrag leisten, die Menschen dieser Stadt und des ganzen Landes zusammenzubringen. Das Willy-Brandt-Haus knüpft an die Tradition der sozialdemokratischen Gründerzeit an. Es ist keine Parteiburg, sondern ein offenes Haus: offen für die Menschen, offen für politische und kulturelle Begegnungen. Es ist das Haus der sozialen Demokratie in der deutschen Hauptstadt Berlin.
 
SPD-MitarbeiterInnen mit Weitblick

Rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der SPD beleben die Büros des Willy-Brandt-Hauses. In der sechsten Etage, in der Spitze des Baus, befindet sich der Präsidiumssaal, dessen halbrunde Glasfront den Blick nach Süden freigibt.
 
Den gleichen Ausblick hat man im Büro des Parteivorsitzenden im 5. Obergeschoss. Die aus der Hausfassade herausragenden Fensterfronten des Sekretariats erinnern an eine Kapitänsbrücke. Pressekonferenzen finden im "Hans-Jochen Vogel Saal" oder im Atrium des Hauses statt - unter der schützenden Hand Willy Brandts und vor den Objektiven zahlreicher Kameras.