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Finissage am Samstag, 11. April 2015,
um 19.00 Uhr


Filmvorführung Finding Vivian Maier Dokumentarfilm, Regie John Maloof,
USA 2014, 84 min.

Eintritt frei | Ausweis erforderlich


Eröffnung am Mittwoch, den 18. Februar 2015, um 19.30 Uhr

Begrüßung
Gisela Kayser,
Geschäftsführerin Freundeskreis Willy-Brandt-Haus

RednerInnen
Renate Gruber,
Fotografiesammlerin
Anne Morin,
Direktorin diChroma photography

21.00 Uhr
Filme von und über Vivian Maier

Vivian Maier

Street Photographer

Selbstporträt Vivian Maier, 1955 © Vivian Maier/Maloof Collection, Courtesy Howard Greenberg Gallery, New York
Selbstporträt Vivian Maier, 1955 © Vivian Maier/Maloof Collection, Courtesy Howard Greenberg Gallery, New York

Erstmalig in Deutschland präsentiert der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus die Ausstellung Vivian

Maier – Street Photographer mit einer Auswahl von 120 Werken vom 19. Februar bis 12. April 2015.

Vivian Maier (1926-2009) ist innerhalb weniger Jahre zu einer der wichtigsten amerikanischen Fotografinnen des 20. Jahrhunderts aufgestiegen. Dabei hat sie selbst zeitlebens niemandem ihre auf über 150.000 geschätzten Aufnahmen gezeigt und einen Großteil ihres Werkes nie gesehen. Einige tausend unentwickelte Filmrollen fanden sich neben Vintages und Negativen 2007 in der Zwangsverstei-gerungsmasse, die von drei Höchstbietenden erworben wurde. Während Vivian Maier 2009 verarmt starb, erfreut sich ihr Werk unter Sammlern größter Beliebtheit.

Vivian Maiers fotografischer Blick von damals fasziniert noch heute. Eine Spurensuche hat begonnen. Geboren wurde Vivian Maier 1926 in New York als Tochter europäischer Einwanderer. Ihren Lebensunterhalt verdiente sie über 40 Jahre als Kindermädchen, doch ihre wirkliche Passion war die Fotografie. Sie fing mit einer Rolleiflex-Kamera, später mit einer Leica IIIc, das urbane Leben auf den Straßen New Yorks und Chicagos ein. So entstanden eindringliche Porträtstudien. Der Betrachter von heute erlebt nicht nur die Passanten von damals, sondern erhält ganz nebenbei einen Einblick in die Wohn- und Lebensverhältnisse, den Alltag der Großstadt in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Bildungsprogramm zur Ausstellung
6. März um 16.30 Uhr zu Gast: Der Salon für Kritische Kunstvermittlung
26. März um 16.30 Uhr Wem gehört Vivian Maier? Ausstellungsgespräch zur Rezeption und Deutung einer Kunstfigur mit der Kunstwissenschaftlerin Wiebke Trunk
Jeden Sonntag um 15.00 Uhr Dialogische Rundgänge

Angebote für Schulklassen: Das Spiel mit der Identität – Workshop zu Vivian Maier

Um Anmeldung für das Bildungsprogramm wird gebeten: maren.ziesefreundeskreis-wbhde Weitere Informationen unter www.freundeskreis-wbh.de

Ausstellung vom 19. Februar bis 12. April 2015
Die Ausstellung ist am Karfreitag, 3. April 2015, geschlossen, an allen Osterfeiertagen incl. Ostermontag von 12 bis 18 Uhr geöffnet.

Dienstag bis Freitag 12 bis 18 Uhr
| Samstag und Sonntag 12 bis 20 Uhr
Eintritt frei | Ausweis erforderlich

Weitere Fotos:

New York Public Library, New York, 1952 © Vivian Maier/Maloof Collection, Courtesy Howard Greenberg Gallery, New York
New York Public Library, New York, 1952 © Vivian Maier/Maloof Collection, Courtesy Howard Greenberg Gallery, New York
16. Mai 1957, Chicago © Vivian Maier/Maloof Collection, Courtesy Howard Greenberg Gallery, New York
16. Mai 1957, Chicago © Vivian Maier/Maloof Collection, Courtesy Howard Greenberg Gallery, New York
Selbstporträt © Vivian Maier/Maloof Collection, Courtesy Howard Greenberg Gallery, New York
Selbstporträt © Vivian Maier/Maloof Collection, Courtesy Howard Greenberg Gallery, New York