Kunstwerke im Willy-Brandt-Haus

Kunst hat einen hohen Stellenwert im Willy-Brandt-Haus. Mit der "Willy-Brandt-Skulptur", der "Geschichtswand" und der "Sammlung im Willy-Brandt-Haus" wird die Verbundenheit zur sozialdemokratischen Geschichte und Idee unterstrichen.

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Pit Kroke

Pit Kroke wurde 1940 in Fürstenwalde an der Spree geboren. Er studierte experimentelle Fotografie an der Hochschule der Künste in Berlin. 1964 wanderte er nach Sardinien aus. 

Seine Hauptarbeiten sind ungewöhnliche Stahlskulpturen, die unter anderem in Bologna und New York auf öffentlichen Plätzen ausgestellt wurden. 

Seit 1992 lebt der Künstler wieder in Berlin.

Momentaufnahmen

Die "Geschichtswand" des Künstlers Pit Kroke zeigt Momentaufnahmen der deutschen Sozialdemokratie. Sie können das 180 Quadratmeter große Kunstwerk "live" im Willy-Brandt-Haus erleben. Einen virtuellen Vorgeschmack erhalten Sie hier.

WEITERE INFORMATIONEN

"Kunst am Mittag" - Einblicke in die Kunstsammlung des Willy-Brandt-Hauses.

Termin:
Individuelle Termine nach Absprache.

Anmeldung per E-Mail oder Telefon erforderlich.
Die Kontaktdaten Ihrer Ansprechpartner finden Sie unten. Bitte bringen Sie ein gültiges Lichtbilddokument mit.

IHRE ANSPRECHPARTNER

"Kunst am Mittag" wird veranstaltet vom Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V.:

Daniela Zehe

Tel.: +49 (0)30 / 259 93 -784
E-Mail

Henry Lubasch

Tel.: +49 (0)30 / 259 93 -789
E-Mail

Willy-Brandt-Skulptur

Willy-Brandt-Skulptur

In einem mehrmonatigen Arbeitsprozess schuf der Künstler Rainer Fetting ein Porträt des Politikers und Menschen Willy Brandt. Die 3,40 Meter große Skulptur ist zum Markenzeichen des Hauses geworden.
Zum Beitrag

Die "Geschichtswand" von Pit Kroke

Vor dem Sitzungssaal in der fünften Etage befindet sich die "Geschichtswand" des Bildhauers, Malers und Grafikers Pit Kroke. Sie zeigt Momentaufnahmen der sozialdemokratischen Bewegung, ihres Kampfes für Demokratie und bessere Arbeitsbedingungen und ihrer herausragenden Führer. 

Als Hintergrund seines rund 180 Quadratmeter großen Arrangements, das sich über zwei Etagen erstreckt, wählte Kroke eine stark vergrößerte, künstlerisch bearbeitete Fotografie der Maueröffnung am 9. November 1989.

Die historischen Stationen der Sozialdemokratie zeigt er in 32 Kästen, alle 60 mal 80 Zentimeter groß und aus verschiedenen Materialien geschaffen.

Dazwischen hat Pit Kroke "Stopshots" montiert: vom Fernseher fotografierte, aus dem laufenden Film herausgelöste Einzelbilder. 

"Dieser künstlerische Eingriff als Gebärde des Lebendigen", erklärt Kroke, "führt der historischen Wirklichkeit eine neue Dimension zu; er erlaubt Reflexionen über das, was hätte sein können oder noch sein kann."