Lotte Jacobi: Lotte Lenya, Berlin, 1928 © The University of New Hampshire, 2019

Lotte Jacobi: Schauspielerin Lotte Lenya, Berlin, 1928 © The University of Hampshire, 2019

Lotte Jacobi: Claire Bauroff, „Drehung“, Berlin, 1928 © The University of New Hampshire, 2019

Foto: Lotte Jacobi: Claire Bauroff, „Drehung“, Berlin, 1928 © The University of New Hampshire, 2019

Ruth Jacobi: Spaziergängerin mit Gans, New York, 1928 © Jüdisches Museum Berlin

Foto: Ruth Jacobi: Spaziergängerin mit Gans, New York, 1928 © Jüdisches Museum Berlin

Ruth und Lotte Jacobi

Das fotografische Werk der beiden Schwestern Lotte und Ruth Jacobi.


  • Ausstellung vom 26. September bis 10. Januar 2021
  • Samstag und Sonntag 10 bis 20 Uhr | Eintritt frei | Ausweis erforderlich 

  • Zugang nur mit Zeitfensterticket, Buchung online unter www.fkwbh.eventbrite.com
  • Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist notwendig. Bitte halten Sie Abstand und beachten Sie die üblichen Hygieneregeln.

Die Ausstellung vereint das fotografische Werk der beiden Schwestern Lotte und Ruth Jacobi. Hineingeboren in eine Fotografendynastie, führen sie ab 1931 zusammen das Fotoatelier Jacobi, mitten im Berliner Westen am Kurfürstendamm, wo die Avantgarde zu Hause ist.

Als Repräsentantin der „Neuen Fotografie“ wurde Lotte Jacobi bereits in den 1920ern berühmt, wäh-rend ihre jüngere Schwester Ruth weitgehend unbekannt blieb. Zum ersten Mal ist das fotografische Werk – bestehend aus Porträts, Stillleben, Reportagen, Lichtbildern und Experimentalaufnahmen – dieser vierten Generation einer Fotografenfamilie in einer Ausstellung vereint. Neben Schwarz-Weiß-Aufnahmen erlauben Briefe, persönliche Dokumente, Familienfotos und Texte zur Historie einen tiefen Einblick in die Lebenswelt der Schwestern.

Lotte Jacobi (1896-1990) übernimmt 1927 das väterliche Atelier, nachdem sie an der Staatlichen Höheren Fachschule für Phototechnik in München eine zweijährige Ausbildung zur Fotografin ab-solvierte. Sie wird bereits in den 1920er Jahren mit ihren Porträts u.a. von Albert Einstein, Käthe Koll-witz, Lotte Lenya oder Klaus und Erika Mann berühmt.

Ruth Jacobi (1899-1995) steht zeitlebens im Schatten ihrer Schwester. Sie erhält ihre Ausbildung an der Photographischen Lehranstalt des Lette-Vereins in Berlin. Ihr Werk umfasst Porträts, Stillleben, Reportage- und Reisefotografien sowie Pflanzen- und Experimentalfotografien. Das Œuvre von Ruth Jacobi ist bis heute noch wenig erforscht. 

Neben den Schwarz-Weiß-Aufnahmen werden zahlreiche Briefe, persönliche Dokumente und Fotos der Familie Jacobi aus der Zeit in Westpreußen, Berlin und den USA gezeigt. So entsteht ein persönliches Bild einer der ältesten Fotografenfamilien im Deutschland der Vorkriegszeit.


In Kooperation mit:
StädteRegion Aachen - kuratiert von Dr. Nina Mika-Helfmeier,
Jüdisches Museum Berlin, University of New Hampshire

Die Ausstellung findet im Rahmen des EMOP Berlin – European Month of Photography statt. www.emop-berlin.eu

Finanziert mit Mitteln der Lotto Stiftung Berlin


Geschäftsführerin, Künstlerische Leiterin Gisela Kayser
Presseinformationen: T 030 25 99 37 87 | F 030 25 99 37 88
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WILLY-BRANDT-HAUS 
Stresemannstr. 28, 10963 Berlin
(U-Bhf. Hallesches Tor)