© Peer Boehm, Tauziehen, Galerie Poll Berlin, VG Bild-Kunst Bonn 2022

© Peer Boehm, Tauziehen, Galerie Poll Berlin, VG Bild-Kunst Bonn 2022

Tauziehen: Peer Boehm

Malerei und Zeichnung


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Peer Boehm (*1968, Köln) spielt in seinen Arbeiten mit der Wahrnehmung von Wirklichkeit und der Erinnerung an Gesehenes sowie Erlebtes. Die Vorlagen für seine Bilder sind Fotografien sowohl von bekannten Momenten der Zeitgeschichte als auch von Alltagssituationen. Am Computer bearbeitet und auf extreme Kontraste reduziert, entstehen Leerstellen und bizarre, auf den ersten Blick nicht erkennbare Formen. In der Projektion auf Leinwand oder Papier erwachen die „historischen“, archivierten und ins kollektive Gedächtnis eingebrannten Aufnahmen so zu neuem Leben.

Das zentrale Thema der Arbeiten von Peer Boehm sind Überblendungen – formal sowie inhaltlich. Hierfür nutzt er unter anderem bereits vorbedruckte Papiere wie zum Beispiel Seekarten oder Schnittbögen, auf die dann Fotomotive aufgezeichnet werden. Motiv und Vorlage stehen stets in einem Bezug zueinander und transportieren das Prinzip der Überblendungen so auch inhaltlich weiter.

Peer Boehm erklärt: „In meinen Werken befasse ich mich hauptsächlich mit Erinnerungen. Das können persönliche Erinnerungen sein, aber vor allem auch zeitgeschichtliche wie zum Beispiel Fotografien von Willy Brandts Kniefall oder dem Checkpoint Charlie. So spielt Geschichte in meinen Arbeiten immer eine zentrale Rolle.“

Mirja Linnekugel, Künstlerische Leiterin Freundeskreis Willy-Brandt-Haus sagt über die Ausstellung: „In den Werken von Peer Boehm treffen Geschichte und aktuelle Themen künstlerisch aufeinander und regen die Betrachtenden an, sich mit den inhaltlichen Bezügen auseinanderzusetzen. Deshalb freuen wir uns sehr, diese Ausstellung in Kooperation mit der Galerie Poll Berlin im Willy-Brandt-Haus zeigen zu können.“

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