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Ausstellung vom 16. Januar bis 14. März 2019


Finissage am Donnerstag, 14. März 2019, um 18.00 Uhr

 

Klaus Wettig
MdEP i.R., Gründungsgeschäftsführer Freundeskreis Willy-Brandt-Haus,

 

im Gespräch mit

 

Dr. Walter Scheiffele 
Designhistoriker und Autor

 

über das von Walter Gropius weitgehend ausgeblendete Verhältnis von Kunst und Politik. Da erst zeigt sich das Zusammentreffen von revoltierenden Künsten und sozialreformerischen Politikern. Es hat, mehr noch als die „Einheit von Kunst und Technik“, dieses Zeitalter geprägt.

 

Der Fotograf Jean Molitor ist anwesend.

bau1haus – Die Moderne in der Welt.

Eröffnung am Di., 15. Januar 2019, um 19.30 Uhr

© Jean Molitor, Dänemark, Kopenhagen, Tankstelle
© Jean Molitor, Dänemark, Kopenhagen, Tankstelle

Einhundert Jahre nach Gründung des Bauhauses, der wohl populärsten und gleichzeitig umstrittensten Kunstschule in Weimar, zeigt der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus in einer Ausstellung die Spuren der architektonischen Moderne weltweit. Das moderne Leben bricht sich nach 1918 Bahn. Bedürfnisse der Menschen nach Licht und Luft, nach Wohn- und Stadthygiene, der Einsatz neuer Materialien wie Beton, Stahl und Glas sowie innovative Entwurfsprinzipien wie Funktionalität („Form folgt der Funktion“) und organische Tendenzen im Bauen, führen zur klassischen Moderne in der Architektur, der Einsatz historischer Formen wird abgelehnt. 

Der Fotograf Jean Molitor ist seit 2009 in Europa, Afrika, Asien, Amerika und dem Nahen Osten unterwegs. Auf der ganzen Welt findet er die Erben des Bauhauses – sei es in Berlin oder Casablanca, Stuttgart oder Havanna, St. Petersburg oder Guatemala Stadt, Wien oder Bukavu im Kongo.
Ganze Generationen sind mit der sachlichnüchternen und funktionalen Bauhaus-Architektur konfrontiert und sozialisiert worden. Wegbereiter, Wegbegleiter und Erben der Moderne vereint eine Architektursprache, die mit dem Begriff Bauhaus allgemein verständlich wird. Für das Kunstprojekt bau1haus ist die Ästhetik der Bauten zentrales Element einer epochemachenden Bewegung in Architektur, Kunst und Design, die aus dem Jugendstil in die Moderne führt. 

Der Berliner Fotograf Jean Molitor studierte künstlerische Fotografie an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst bei Arno Fischer. Seit 1994 ist er freischaffender Fotograf für Magazine, Zeitungen und Industrie. 2009 startete er sein Projekt bau1haus: www.bau1haus.de 

Katalog von Hatje Cantz zur Ausstellung: bau1haus – die moderne in der welt / modernism around the globe / Vorwort Dr. Kaija Voss, 40,00 € 
Fachbuch vom bebra Verlag: Bauhaus – Eine fotografische Weltreise / A photographic journey around the world / Text Dr. Kaija Voss, 46,00 € 

Dienstag bis Sonntag 12 bis 18 Uhr | Eintritt frei | Ausweis erforderlich

Schließtage: 23.-25.11, 24.-26.12.2018 / 31.12.2018 / 1.01.2019
 
Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V. 
Geschäftsführerin, Künstlerische Leiterin Gisela Kayser | T 030 25 99 37 85
Presseinformationen Ela Papen | T 030 25 99 37 87 | F 030 25 99 37 88 
presse(at)freundeskreis-wbh(dot)de | www.fkwbh.de | Like us on Facebook

Die Ausstellung ist Teil des Projekts 100 JAHRE BAUHAUS IN BERLIN www.bauhaus100.de

Technische Unterstützung: Verwaltungsgesellschaft Bürohaus Berlin mbH

Weitere Fotos:

© Jean Molitor, Indien, Delhi, Universität, 1961
© Jean Molitor, Indien, Delhi, Universität, 1961