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Eröffnung am Fr., 29. März 2019,
um 19.30 Uhr

Ausstellung vom 30. März bis 12. Mai 2019


Reden Gisela Kayser

Geschäftsführerin und künstlerische Leiterin Freundeskreis Willy-Brandt-Haus

Katarina Barley 
Bundesministerin der Justiz und Spitzenkandidatin der SPD zur Europawahl


Michael Biedowicz 

Fotoredakteur DIE ZEIT im Gespräch mit Benita Suchodrev (Fotografin und Kuratorin), Benjamin Ochse (Kurator), Annemie Martin, Sebastian Wells und Bastian Thiery (Absolvent*innen der Berliner Ostkreuzschule) 

Um 21.30 Uhr zeigen wir den englischen Dokumentarfilm „Brexitannia“ (2017, 80 Min., engl. OF).

Aufgrund einer Veranstaltung sind die Ausstellungen vom 28.11. bis 02.12.2019 geschlossen, wir bitten um Ihr Verständnis!

Vernissage: Distant Islands

Eröffnung am Fr., 29. März 2019, um 19.30 Uhr
Ausstellung vom 30. März bis 12. Mai 2019

©Benita Suchodrev, Blackpool, 2017
©Benita Suchodrev, Blackpool, 2017

Mit der Fotoausstellung »England 78–81« präsentieren wir erstmals die in Deutschland noch unentdeckte und mit nur 56 Jahren verstorbene englische Fotografin Tish Murtha. Sie gehört zu den wenigen Fotografinnen, die ab 1978 in der Thatcher-Ära das Leben der Kinder der englischen Arbeiterklasse dokumentierte und deren Lebensweg über mehrere Jahre verfolgte. Tish Murthas Werk beschäftigte sich vorwiegend mit der Dokumentation benachteiligter sozialer Randgruppen in Newcastle. Dabei investierte sie viel Zeit für den Aufbau von vertrauensvollen Beziehungen zu ihren Protagonisten, so dass sie einen intimen Zugang zu den von ihr fotografierten Gruppen erhielt.

Für »48 Hours Blackpool« fängt die russisch-amerikanische Berlinerin Benita Suchodrev von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang das pralle Leben auf der berühmten Promenade des Ferienorts an der Irischen See ein. Intuitiv, waghalsig, und ohne zu zögern, hält sie stets den entscheidenden Augenblick ihrer Begegnungen in Blackpool fest. Benita Suchodrev verwandelt die Straße in eine Bühne und sie macht etwas sichtbar, das die meisten von uns übersehen: das Gesicht in der Menge. Suchodrev‘s Serie »48 Hours Blackpool« ist eine Gesellschaftsstudie voller Authentizität und Poesie. Sie zeigt nur noch spärliche Reste vom einstigen Glanz des Badeortes, der Anfang des 19. Jahrhunderts die wohlhabenden Briten angezogen hat. Und doch liegt über den Fotos ein Hauch von Nostalgie, die Sehnsucht, wenigstens für ein paar Stunden in schönen Erinnerungen zu schwelgen. 

Mit der Gruppenausstellung »DISTANT ISLANDS – Fotografien zum Brexit« präsentieren acht Fotograf*innen und Absolvent*innen der Berliner Ostkreuzschule auf vielseitige und eigenwillige Weise ihre Sicht auf die abstrakte politische Begebenheit des Brexit. Die Bilder aus dem Jahr 2017 nähern sich thematisch dem Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union an. Mit Arbeiten von: Sebastian Wells, Uli Kaufmann, Bastian Thiery, Anna Szkoda, Linus Müllerschön, Lars Bösch, Miguel Brusch und Annemie Martin.

Dienstag bis Sonntag 12 bis 18 Uhr | Eintritt frei | Ausweis erforderlich. 
Die Ausstellung ist am Karfreitag, 19. April 2019, geschlossen, an allen Osterfeiertagen incl. Ostermontag von 12 bis 18 Uhr geöffnet.

Die Ausstellung ist ebenfalls am 1. Mai geschlossen.

Dienstag bis Sonntag 12 bis 18 Uhr | Eintritt frei | Ausweis erforderlich
 
Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V. 
Geschäftsführerin, Künstlerische Leiterin Gisela Kayser | T 030 25 99 37 85
Presseinformationen Ela Papen | T 030 25 99 37 87 | F 030 25 99 37 88 
presse(at)freundeskreis-wbh(dot)de | www.fkwbh.de | Like us on Facebook

Weitere Fotos:

© Tish Murtha Elswick Kids 1978,Ella-Murtha
© Tish Murtha Elswick Kids 1978,Ella-Murtha
© Sebastian Wells, a.d.S. Wigan, 2017
© Sebastian Wells, a.d.S. Wigan, 2017